Borowinka



| Unterlage: | M7 |
| Virusprüfung: | 10 / 051 |
| Lieferant: | Kutter, Memmingen |
Anpflanzung am 29. April 1995 von Jolanda und Peter Höchsmann
Der Borowinka (oft auch als Borowitsky, Charlamowski oder unter dem Namen Oldenburger bekannt) ist eine historisch bedeutsame und äußerst robuste Apfelsorte.
Herkunft & Geschichte
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Die Sorte stammt ursprünglich aus Russland, wo sie im 19. Jahrhundert (etwa um 1875) entstanden ist.
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Von dort aus verbreitete sie sich aufgrund ihrer extremen Widerstandskraft in ganz Europa und wurde besonders in rauen und kälteren Regionen geschätzt.
Baum & Wuchs
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Der Baum zeigt einen kräftigen, aufrechten und buschigen Wuchs und bildet im Alter eine breite Krone aus.
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Er zeichnet sich durch eine hervorragende Frosthärte sowie eine sehr gute Gesundheit aus. Die Sorte gilt als robust gegenüber Schorf und eignet sich dadurch perfekt für den Anbau in rauen Lagen, auf Streuobstwiesen oder in Hausgärten.
Frucht & Verwendung
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Aussehen: Die mittelgroßen bis großen Früchte sind rundlich bis flachkugelig geformt. Ihre Schale hat eine hellgelbe Grundfarbe, die auf der Sonnenseite rötlich verwaschen oder mit markanten Streifen und Flammen versehen ist. Typisch sind zudem feine, weiße Schalenpunkte.
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Geschmack: Das Fruchtfleisch ist sehr saftig, schmelzend und bietet einen angenehm aromatischen, erfrischend säuerlichen Geschmack.
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Reifezeit: Die Borowinka zählt je nach Region zu den Sommer- bis Frühherbstäpfeln. Die Ernte beginnt meist im August, und die Genussreife erstreckt sich von August bis September (wobei in manchen Regionen oder Klonen auch eine spätere Reife bis in den Winter beschrieben wird).
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Verwendung: Die Sorte ist vielseitig einsetzbar – sowohl als feiner Tafelapfel für den Frischverzehr als auch zum Backen, Kochen sowie zur Herstellung von Saft, Most und Cidre.