Prinz Albrecht von Preußen


| Unterlage: | MM 106 |
| Virusprüfung: | 13 / 071 |
| Lieferant: | Scheerer, Albeck |
Anpflanzung am 02. Mai 1995 von Ernst Basler
Nachpflanzung am 20. März 2001
Übernahme und Nachpflanzung am 03. Mai 2003 durch Peter Müller
Der Apfelbaum Prinz Albrecht von Preußen (oft auch einfach Albrechtapfel genannt) ist eine geschätzte historische Obstsorte mit königlichem Namensgeber. Hier sind die wichtigsten Merkmale der Sorte:
Herkunft & Geschichte
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Entstehung: Die Sorte wurde im Jahr 1865 vom königlichen Hofgärtner C. Braun im Schlossgarten zu Kamenz in Schlesien aus einem Kern der Sorte Kaiser Alexander gezogen.
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Namensgeber: Benannt wurde sie nach dem damaligen Besitzer der Herrschaft Kamenz, dem Prinzen Albrecht von Preußen. Die Sorte gehört zu den sogenannten Rambour- und Pfundäpfeln.
Baum & Wuchs
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Wuchseigenschaften: Der Baum wächst in der Jugend mittelstark, bildet ein breitkugeliges, dichtes Kronengerüst und geht im Vollertragsalter in einen schwächeren Wuchs über.
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Standort & Robustheit: Die Sorte ist im Holz sehr frosthart und gedeiht hervorragend selbst in rauen, frostgefährdeten Lagen sowie auf Streuobstwiesen. Sie bevorzugt nährstoffreiche, genügend feuchte Böden; auf zu trockenen Standorten neigt sie zu vorzeitigem Fruchtfall.
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Blüte & Befruchtung: Die Blüte ist mittelfrüh. Da der Baum ein guter Pollenspender ist, eignet er sich hervorragend als Befruchtersorte für viele andere Apfelbäume.
Frucht & Verwendung
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Aussehen: Die Früchte sind mittelgroß bis groß, regelmäßig und breitkugelig bis flachrund geformt. Die Schale ist glatt, gelblich-grün und auf der Sonnenseite kräftig trübrot bis gestreift.
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Fruchtfleisch & Geschmack: Das grünlich-weiße bis gelbliche Fruchtfleisch ist feinzellig, mittelfest und sehr saftig. Geschmacklich bietet der Apfel ein angenehm ausgewogenes, mild-säuerliches Verhältnis mit feiner Würze.
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Reife & Lagerung: Die Ernte beginnt meist im Oktober. Die Genussreife reicht von Oktober bis Januar im kühlen Naturlager. Bei einer Überlagerung neigt die Frucht allerdings dazu, mehlig zu werden.
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Verwendung: Der Apfel eignet sich sowohl gut für den frischen Frischverzehr als Tafelobst als auch hervorragend als Wirtschafts-, Back- und Mostapfel.